Mitteldeutsche Straße der Braunkohle
Start Anliegen Themen Objektsuche Karte Verein Aktuell Publikationen
Forum Partner

Diese Seiten verwendet Cookies. Informationen zu Cookies und Datenschutz lesen Sie [hier].

Ich bin damit [einverstanden].

Ich bin [nicht einverstanden].

"Auf der Straße der Braunkohle"

dritte, erheblich erweiterte Neuauflage, im Buchhandel erhältlich

Zwenkauer See, Ausstellungspavillon, Familen- und Freizeitpark Belantis

Zwenkauer See, Ausstellungspavillon, Familen- und Freizeitpark BelantisSüdraum LeipzigNatur und LandschaftFreizeit, Sport und Erholung
Am „Kap Zwenkau“ wurde am 02.04.2006 eine Begegnungsstätte der Extraklasse eingeweiht. Die 1921 als erster Großtagebau in der Region aufgeschlossene Grube förderte in den 70er Jahren 12 bis 13 Mill. t/a Braunkohle. Nach intensivem Disput wurden 1993 die Voraussetzungen dafür geschaffen, einerseits die Bekohlung der Altkraftwerke zu sichern. Andererseits erfolgte eine Umstellung auf den Sanierungsbetrieb, wodurch die über Jahrzehnte aufgelaufenen Rekultivierungsdefizite zügig abgebaut werden konnten. Am 30.09.1999 verließ nach einer Gesamtförderung von 586 Mill. t Kohle bei einer Abraumbewegung von 1,28 Mrd. m³ der letzte Kohlezug die Förderstätte.

Die weit fortgeschrittene Wiedernutzbarmachung steht ganz im Zeichen der Entstehung des Zwenkauer Sees, der mit 9,7km² Fläche nicht nur das größte Standgewässer im „Leipziger Neuseenland“ bilden, sondern auch unter die „Top 50“ Deutschlands aufrücken wird. Nach dem Flutungsbeginn 2007 soll der Endwasserspiegel bis 2013 erreicht werden. Eine Besonderheit besteht in der Hochwasserschutzfunktion für die Stadt Leipzig mit einem Stauvolumen von 20 Mill. m³. Darüber hinaus ist vorgesehen, das neue Standgewässer ausgehend vom Zwenkauer Hafen in den Gewässerverbund Region Leipzig einzubinden und Bootspassagen über den Cospudener See mit dem „Leipziger Wasserknoten“ zu ermöglichen. Nördlich des Zwenkauer Sees lockt der direkt an die Autobahn A38 angebundene Vergnügungspark BELANTIS seit 2003 zahlreiche Besucher an. Nachdem die Initiative zum Erhalt der Abraumförderbrücke AFB 18 als „liegender Eiffelturm“ 2001 an Trägerschafts- und Finanzierungsfragen gescheitert war, wurde als Ausgleich an authentischer Stelle der Pavillon errichtet. Dabei erfolgten zugleich eine Einbindung des Gebäudes in das entstehende „Hafenviertel“ und die Umsetzung einer anspruchsvollen Architektur mit Strukturierung des Baukörpers durch Glasfassaden, Treppen und Laufstege.

Das Haus verfügt über vier nutzbare Ebenen, wobei im Erdgeschoß Informationscounter und Eiscafé, in der zweiten Ebene die täglich ab 12.00 Uhr zugänglichen Ausstellungsräumlichkeiten mit einem Modell der Förderbrücke im Maßstab 1 : 160 sowie darüber das Restaurant (www.restaurant-kap-zwenkau.de) ihren Platz finden. Die bewirtschaftete Sonnenrasse bildet eine exzellente Aussichtsmöglichkeit zwischen der Stadtsilhouette Leipzigs im Norden und Zwenkau im Süden. Die neueste und nicht nur im Leipziger Neuseenland einmalige Attraktion bildet das seit dem 12.07.2008 verkehrende Fahrgastschiff „Santa Barbara“. Die Fahrt über den See mit seinen derzeit noch bis zu 30 Meter hohen, später unter Wasser gehenden Böschungsmassiven bietet ungewohnte und höchst spannende Einblicke aus nächster Nähe.
Service:
Stadt Zwenkau
Bürgermeister-Ahnert-Platz 1
04442 Zwenkau
Tel.: 034203 5090
Fax: 034203 5090
Web: www.zwenkau.de | www.kap-zwenkau.de | www.ms-santa- barbara.de | www.belantis.de
Internet: www.kap-zwenkau.de
[zurück]

(c) Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e.V. 1996-2018 | Impressum | Redaktion | Kontakt | Datenschutz